
Quelle des Bildzitates: X-ray: NASA/CXC/INAF-IRA/A. Botteon et al.; Infrared: UKIDSS-GPS; Radio: ASTRONLOFAR; Image processing: NASA/CXC/SAO/N. Wolk
Unendliche Weiten...
Die Geheimnisse des Universums übersteigen die menschliche Vorstellungskraft bei weitem. Dies ist das Ergebnis meiner monatelangen Reise durch die unendlichen Weiten und Tiefen des Kosmos - eine Reise die niemals zu Ende geht und deren Zustände surreal erscheinen.
Der Versuch den Kosmos, in den unser Universum eingebettet ist, zu verstehen oder gar zu begreifen ist für uns als in der Raumzeit verhaftete Wesen, die mit dem Verstand die einmalige Gabe besitzen die Schöpfung gedanklich zu durchdringen, eine schier unlösbare Aufgabe.
Schon bei der Frage wohin dehnt sich das Universum aus würden vermutlich 99 Prozent der Menschen sich vorstellen - in einem leeren Raum...
Doch diese Vorstellung ist genauso falsch, wie das Spiegelbild ihrer selbst, dass sie jeden Tage ihr Leben lang im Spiegel täglich sehen. Das worin sich das Universum hinein auszudehnen scheint ist in Wirklichkeit das NICHTS! Also etwas komplett für uns in der Raumzeit befindliche Wesen ungreifbares - das Nichts.
Doch woher weiss, dass Universum, dass da Nichts ist, in das es sich ausdehnen kann? Woher wissen die Photonen die uns all morgendlich aus Spiegel im Badezimmer oder wo auch immer ins Auge fallen, dass sie diese - und keine andere Flugbahn nehmen sollen? Was passiert mit den anderen Photonen? Warum weiss der Spiegel, dass links rechts ist und warum spiegelt er dass was oben ist, nicht einfach unten, so denn er schon rechts undd links vertauscht? Woher wissen die Photonen, dass beim Spiegel oben irgendwie die Lage anders ist, als rechts oder links?
Das sind Fragen über die wir im Alltag nie nachdenken, die aber von elementarer Natur für unsere Wirklichkeit sind. Das Licht ist nämlich nicht das, was es zu sein scheint. Es ist vielmehr eine Wahrscheinlichkeit aus der Summer aller Wahrscheinlichkeiten des Universums die ihm zu Verfügung stehen. So prüft das Licht zum Beispiel wenn sie in den Spiegel schauen alle erdentlichen Möglichkeiten für seine Ausbreitung ehe es im Auge ihre Netzhaut erreicht. Miteingeschlossen auch den Weg zum Mond und durch die Galaxis durch das ganze Universum. Bei dieser Prüfung des Weges des Photons zu ihrem Auge löschen sich Billionen von Photonen gegenseitig aus und zurück bleiben nur jene Photonen deren Randbedingungen im Rahmen der Wahrscheinlichkeiten nach dieser Überprüfung ihr Auge erreichen.
Was sie also jeden Morgen im Spiegel sehen ist nicht die Realität, sondern vielmehr eine Summe aus Wahrscheinlichkeiten die der Kosmos in diesem Augenblick ihnen für den Weg des Photons errechnet und zur Verfügung gestellt hat. Das ist die Essenz der QED von Richard Feiynman, der dafür vor Jahrzehnten den Nobelpreis für Physik bekam. Ein begnadeter Physiker und Mathematiker, der von Grund auf seinen Lebensweg änderte, nach dem er aus dem Manhatten Projekt 1945 ausgeschieden war, nachdem er am Bau der Atombombe mitgeholfen hatte.
Damals beschloss Feynmann zukünftig in seinem Leben nur noch das zu machen was ihn interessierte, was ihm Spass machte und nichts anderes mehr. Und sei es für andere noch so langweilig und nicht nachvollziehbar. Dies führte dazu, dass er eines Tages in der Mensa einen seiner Universität einen Studenten sah, der mit einem Teller jonglierte und diesen dabei in die Luft warf. Unbeschadet des Umstandes, dass niemand sich wirklich für solch ein fliegden Teller in einer Mensa tiefergehend interessieren würde, fiel Feynmann dabei auf, dass der Tellerarand beim Flug durch die Luft sich schneller drehte als der Rest des Tellers. Was an diesem Nachmittag folgte sollte später den Lauf der Dinge grundsätzlich für immer verändern. Feynmann setzte sich nach diesem Ereignis in sein Büro und fing an zu rechnen. Am Ende des Nachmittages hatte er die Quantenelektrodynamik erschaffen. EInfach so - aus dem Nichts! Jahre später sollte er dafür den Nobelpreis bekommen. Dabei hatte er nur gemacht, was ihm Spass machte...
Kurzum - Feynmann ist einer der ganz großen Physiker in der Geschichte gewesen. Ein echtes Genie, der aus einfachen Verhältnissen kam und es irgendwie geschafft hatte sich nicht nur mathematisch, sondern auch physikalisch in neue Welten hinein zu versetzen und dabei versuchte diese zu erklären mit dem was der Wissenschaft zur Verfügung stand.
Er selbst sagte, dass das worin sich das Universum sich ausdehnt, das Nichts ist. Er selbst bezeichnete das Nichts als numerischen Ozean - und dies dürfte vielmehr - so mein Eindruck - dem Umstand geschuldet sein, dass unser Gehirn nunmal nicht im Stande ist sich die Strukturen dieses numerischen Ozeans jenseits der Raumzeit wirklich vorzustellen.
Inzwischen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es diesen Ozean der Numerik jenseits von Raum und Zeit wie wir sie kennen, geben muss. Zumindest beschreibt dieser Ozean der Numerik meines Erachtens den Zustand in dem sich das Nichts befindet, also jenes Nichts in das hinein sich unser Universum ausdehnt. Diese Zustand ist pregeometrischer Natur - und navigiert ohne Einheiten und jene Massstäbe der klassischen Physik, da der Zustand des Nichts für unseren Verstand nicht greifbar, sichtbar oder in welcher Form auch immer direkt erfahrbar ist. Ebenso wenig wie ein Flächenmensch in einem Blatt Papier jemals wird begreifen können, dass dieses Blatt in dem er lebt gekrümmt, verbogen oder sogar gefaltet werden kann.
Je mehr ich in den letzten Wochen und Monaten mir über die Natur des Hyperraums den Kopf zerbrochen habe, umso mehr wurde mir klar, dass dies eine sprichwörtlich unendliche Geschichte werden würde. Inzwischen bin ich soweit anzunehmen, dass unsere Wirklichkeit nichts anderes als die Projektion von Wahrscheinlichkeiten aus einer unendlichen Zahl an Möglichkeiten im Kosmos ist. Definiert und erfasst durch die Kombinatorik und Numerik einer ebenso unendlichen Zustandsdichte an Informationen, die jenseits von Raum und Zeit die Zusammensetzung des Nichts defiinieren. Strange, nicht wahr?
Unser Universum eine Projektion einer höheren Ordnung, die aus einer Vielzahl an Möglichkeiten jeden Augenblick den weiteren Lauf der Dinge wählen kann. Ich muss sagen, dass ist eine ziemlich abgefahrene Vorstellung. Diese Vorstellung ist so strange, dass sie am Ende tatsächlich wahr sein könnte.
Und sollte sich eines Tages tatsächlich herausstellen, dass es sich so verhält, wie ich in der ATE es hergeleitet habe, dann werden wir auch in der Physik und der Definition von dem was Wirklichkeit ist und was nicht neue Definitionen finden müssen. Denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Numerik des Kosmos alle Geschicke des Universums am Ende definiert...
Licht & Liebe.
Peace!